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Quelle: Deutscher Wetterdienst


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Vorstand des III. Oldenburgischen Deichbandes neu gewählt

von links: Theodor Suhren, Hans-Heinrich Schrievers, Gustav Joosten, Johann Harms-Janßen, Eilt-Onno Garlichs, Renke Backhaus

Im Rahmen der Ausschusssitzung am 15.03.2017 in der Geschäftsstelle der Wasser- und Bodenverbände Friesland/Wilhelmshaven in Jever wurde der aus 5 Personen bestehende Vorstand des III. Oldenburgischen Deichbandes für die kommende Wahlperiode vom 01.04.2017 bis 31.03.2022 von den Ausschussmitgliedern neu gewählt.
Verbandsvorsteher Eilt-Onno Garlichs aus Jever, sein Stellvertreter Hans-Heinrich Schrievers, Zetel sowie die Beisitzer Johann Harms-Janßen, Jever und Theodor Suhren, Zetel wurden wiedergewählt. Aufgrund der Altersbegrenzung konnte Gustav Joosten nicht wieder kandidieren. Dafür rückte Renke Backhaus aus Ostergroden in den Vorstand nach.
Verbandsvorsteher Eilt-Onno Garlichs bedankte sich als Vorsitzender des Vorstandes für das gute Miteinander der beiden Verbandsgremien (Vorstand und Ausschuss) und zeigte sich positiv gestimmt, dass der Verband auch künftig die richtigen Entscheidungen treffen werde.
(15.03.2017)



Zwei interessante Filme über Küstenschutz und Entwässerung
 

Der in diesem Jahr herausgegebene Film W - wie Wasser, W - wie Wangerland – Die Geschichte des Deich-, Siel- und Schöpfwerkbaus im Wangerland zeigt die Aktivitäten im Küstenschutz und in der Entwässerung zwischen 1955 und 1974 im Wangerland.
Zudem ist auch weiterhin der Film Lebensraum Küste über die Geschichte des Deich-, Siel- und Schöpfwerkbaus im Raum Dangast erhältlich.

Beide Filme können zum Preis von jeweils 16 € als DVD in der Geschäftsstelle der Wasser- und Bodenverbände Friesland / Wilhelmshaven bezogen werden.
(07.12.2016)



Verbandsbeiträge 2016 unverändert
Verbandsbeiträge 2016 bleiben weiterhin unverändert

Die den Wasser- und Bodenverbänden Friesland / Wilhelmshaven angehörenden Verbände (III. Oldenburgischer Deichband, Sielachten Rüstringen und Wangerland, Entwässerungsverband Varel) können ihre Aufgaben auch in 2016 bei gleichbleibenden Beitragssätzen umsetzen.
Somit bleiben die von den Mitgliedern zutragenden Verbandsbeiträge auch im 9 Jahr unverändert.

Vereinzelt können sich dennoch Änderungen bei dem zu zahlenden Beitrag ergeben und zwar durch Änderungen bei den für die Hebung zugrunde gelegten Katasterdaten (u.a. Änderungen der Nutzungsarten) bzw. bei den von der Finanzverwaltung bereitgestellten Einheitswerten.

Die jährlichen Beitragsbescheide werden voraussichtlich Ende Mai verschickt.
(23.03.2016)



Wahl des Verbandsausschusses III. Oldenburgischer Deichband
In den zurückliegenden Tagen wurde die Wahl des Verbandsausschusses des III. Oldenburgischen Deichbandes durchgeführt. Veränderungen des 17-köpfigen Gremiums hat es lediglich im Bereich der kommunalen Vertreter gegeben, neu in den Ausschuss wurden gewählt:
1. Bürgermeister Stephan Eiklenborg von der Gemeinde Sande
2. Bürgermeister Andreas Meinen von der Gemeinde Bockhorn
3. Volker Osterkamp von der Stadt Wilhelmshaven

Die neue Amtszeit beginnt am 01. April 2016 und endet am 31.März 2021.
(23.03.2016)



Informationsfilm des Wasserverbandstages
Der Wasserverbandstag e.V. in Hannover (Dachorganisation der Unterhaltungsverbände in Niedersachsen) hat einen neuen und interessanten Informationsfilm über die Gewässerunterhaltung erstellt. Dieser kann hier betrachtet werden:

(29.02.2016)



Niederschläge 2015
Inhausersieler Tief
Mit einer Niederschlagsmenge von 932 mm (Geschäftsstelle Jever) lag das zurückliegende Jahr deutlich über dem langjährigen Mittelwert von 792 mm (DWD 1960 – 1990). Der Jahresverlauf der Niederschläge war sehr unterschiedlich. Die Monate Januar, Juli und November zeigten stark erhöhte Niederschlagsmengen auf. Dafür lagen die Niederschlagsmengen in den Monaten Februar, April und Oktober zum Teil deutlich unter den jeweiligen Mittelwerten.

Vor allem der Monat November lag mit 173 mm Niederschlag weit über dem monatlichen Mittelwert von 83 mm. Zusätzlich gab es in dieser Zeit über mehrere Tage erhöhte Wasser-stände in der Nordsee, so dass der Hochwasserschutz und die Entwässerung nur mit Einsatz der Schöpfwerke sichergestellt werden konnte. Die Sielachten Rüstringen (Maadesiel), Wangerland (Horumersiel) und der Entwässerungsverband Varel (Vareler Siel) hatten ihre Schöpfwerke zeitweise über Tage in Betrieb. Dies führte zu einer starken Belastung des hierbei zum Einsatz kommenden Personals, gleichzeitig wird der enorme Pumpenbetrieb zu erheblichen Energiekosten führen. Ohne Einsatz der Schöpfwerke hätte es großflächige Überschwemmungen in den einzelnen Verbandsgebieten gegeben.

Der genaue Niederschlagsverlauf des zurückliegenden Jahres kann auf der Hauptseite der Internetseite unter Niederschlag Jever verfolgt werden.
(13.01.2016)



Von der Quelle bis zur Nordsee - Filmtrailer


Der Filmtrailer zeigt den Verlauf des Wassers von der Quelle bis zur Nordsee im Verbandsgebiet der Sielacht Wangerland.
Der Film startet an der Verbandsgrenze im Raum Leerhafe. Hier sind die Gewässer noch klein.
Der Gewässerweg führt weiter in Richtung Jever vorbei an den Zubringer-Schöpfwerken Moorland und Wiedel. Weiter führt der Wasserweg über das Hooksieler Tief weiter in Richtung Nordosten nach Hooksiel.
Die Hauptgewässer werden immer größer, da sich das Einzugsgebiet gewässerabwärts weiter vergrößert und somit immer größere Wassermengen bei Regen abgeführt werden müssen.
Das Hohenstief führt letztendlich zum Hauptschöpfwerk südlich von Horumersiel. Hier befindet sich auch der Bauhof der Sielacht Wangerland.
Über das hinter dem Schöpfwerk liegenden Wangersiel wird das Wasser bei Niedrigwasser in der Nordsee letztendlich in die Nordsee entwässert.
Nur bei starken Niederschlägen und hohem Wasserständen in der Nordsee kommt das Schöpfwerk zum Einsatz.
(04.09.2015)



Film "Lebensraum Küste" auf DVD erschienen
Der Film über die Geschichte des Deich-, Siel- und Schöpfwerkbaus im Raum Dangast kann ab sofort als DVD in der Geschäftsstelle des III. Oldenburgischen Deichbandes bezogen werden:
E-Mail: mail@wabo-jever.de
Tel.: 04461-920910

Weitere Informationen zum Inhalt des Films finden Sie auf dem DVD-Coverbild unten (zum Vergrößern anklicken):

(15.12.2014)



Schwere Sturmflut gut überstanden
In der Nacht zum Freitag ereignete sich an der gesamten niedersächsischen Küste eine schwere Sturmflut. Auch im Bereich des III. Oldenburgischen Deichbandes (Deichabschnitt zwischen Harlesiel und Dangast) stellten sich hohe Wasserstände ein, die an die schwere Sturmflut von 1962 erinnerten. Am Pegel in Wilhelmshaven (Alter Vorhafen) wurde in den frühen Morgenstunden des 06. Dezember 2013 ein Wasserstand von NN +5,13 m gemessen. Mit diesem Pegel liegt die Sturmflut nur 10 cm unter dem Wasserstand von der damaligen Sturmflut 1962.

Aufgrund der Vorhersagen des Bundesamtes für Schifffahrt und Hydrologie und des Nieder-sächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küstenschutz und Naturschutz wurden bereits am Vortag sämtliche Deichdurchfahrten geschlossen. Auch die Deichdurchgänge im Bereich des Südstrandes in Wilhelmshaven, die sich dort in der dort befindlichen Deich-schutzmauer befinden, wurden durch die Feuerwehr Wilhelmshaven geschlossen. Auch das Deichschart in Schillig sowie die Hafenzufahrt in Dangast wurden rechtzeitig am Vortag ge-schlossen, so dass in der Nacht selber diesbezüglich keine weiteren Vorbereitungen mehr notwendig waren.
Weiterhin wurden in der Nacht durch die Deichgeschworenen und weiteren Mitarbeitern des Verbandes die Deichabschnitte angefahren, um die Entwicklung der Sturmflut vor Ort in Au-genschein zu nehmen. Mit Beginn des Tageslichtes wurde am Freitagmorgen die gesamte 60 km lange Deichlinie durch die Verantwortlichen des III. Oldenburgischen Deichbandes und der örtlichen Vertreter des NLWKN abgefahren und auf mögliche Schäden untersucht. Glücklicherweise konnten keine größeren Schäden an den Deichen und Küstenschutzanla-gen festgestellt werden. Beschädigungen gab es lediglich an Zaunanlagen, im Weiteren wurden erhebliche Teekanschwemmungen (40.000 cbm) an den Deichen vorgefunden. Un-mittelbarer Handlungsbedarf hat sich hierdurch nicht ergeben, so dass für die weitere am Freitagnachmittag vorhergesagte Sturmflut keine weiteren Maßnahmen zu treffen waren.

Der III. Oldenburgische Deichband wird nunmehr in den nächsten Wochen die Teekansammlung an den Deichanlagen entfernen. Weiterhin werden die Flutmarken an den Deichen eingemessen, um hierdurch entsprechende Aussagen über die entsprechenden Wasserstände in den einzelnen Deichabschnitten aufzuzeigen.

(13.12.2013)



Vorstandswahlen

Der neue Vorstand

Herr Eilt Onno Garlichs wurde durch den Verbandsausschuss als neuer Verbandsvorsteher gewählt. Herr Garlichs war bereits 10 Jahre im Vorstand des Deichbandes tätig und tritt nunmehr die Nachfolge von Herrn Früsmer Ortgies an.
Herr Ortgies war 20 Jahre Verbandsvorsteher des Verbandes und bereits zuvor im Vorstand des III. Oldenburgischen Deichbandes tätig. Herr Ortgies schied altersbedingt aus dem Vorstand aus.
Weiterhin wurde in den Vorstand gewählt Herr Hans-Heinrich Schrievers, der gleichzeitig in seinem Amt als stellvertretender Verbandsvorsteher durch den Ausschuss bestätigt wurde. Im Weiteren wurden für den Vorstand Herr Gustav Joosten sowie Herr Theodor Suhren gewählt. Neu in den Vorstand aufgenommen wurde Herr Johann Harms-Janßen.
Die Amtsperiode beginnt ab dem 01.04.2012 und endet nach 5 Jahren am 31.03.2017.
(09.03.2012)



Regen und kein Ende
Bereits nach 5 Tagen im neuen Jahr ist der durchschnittliche Monatswert für Januar an unserer Messstelle in Jever überschritten. Der langjährige Mittelwert (Aufzeichnung DWD) für Januar beträgt für Jever etwa 62 mm Niederschlag. Im Vorjahr fielen im Januar beispielsweise im ganzen Monat nur 52 mm Niederschlag. Dieses Jahr ist der Januar aber mit erheblichen Niederschlagsmengen gestartet. Bis zum 05.01.12 hat sich an unserer Messstelle die gemessene Niederschlagsmenge bereits auf 69 mm addiert.
Abweichungen von den durchschnittlichen Monatswerten ist sicherlich nicht ungewöhnlich und treten natürlich immer auf. Allerdings ist im Hinblick auf die Entwässerung zu berücksichtigen, dass wir bereits im Dezember überdurchschnittlich Niederschlagsmengen zu verzeichnen hatten. Hier lag die Niederschlagsmenge in Jever für den Monat Dezember bei 230 mm und somit 3 mal höher als die sonst üblichen Niederschlagsmengen für den Monat Dezember.
Für den Entwässerungsbetrieb sind insbesondere in den letzten Tagen die ungünstigen Tideverhältnisse in der Nordsee zusätzlich erschwerend. Bedingt durch die anhaltende Westwindlage ergeben sich in der Nordsee durchgehend erhöhte Wasserstände, die die natürliche Entwässerung über den Sielbetrieb erheblich einschränken. Nur durch den Einsatz der Schöpfwerke kann ein Ausufern der Gewässer und hierdurch sich ergebende Hochwasserschäden vermieden werden.
Im Bereich der Wasser- und Bodenverbände sind insgesamt 7 Schöpfwerke im Einsatz, die in diesen niederschlagsreichen Tagen im Einsatz sind.
(05.01.2012)



Nasser Sommer 2011
Der nunmehr zu Ende gegangene Sommer 2011 hat sich vor allem durch starke Niederschlagsmengen hervorgebracht. An unserer Messstelle in Jever wurden für die Monate Juni, Juli, August und September (bis 22. September) insgesamt 381 mm Regen gemessen. Das sind in etwa 100 mm mehr gegenüber dem langjährigen Mittelwert für diesen Zeitraum. Für den Bereich der Landwirtschaft hat sich die Getreideernte erheblich erschwert bzw. konnten einige Felder gar nicht abgeerntet werden.

Andererseits liegt die Jahresniederschlagsmenge mit der zusätzlich im Sommer gefallenen Niederschlagsmenge wieder im Soll. Durch die lange Trockenheit im Frühjahr bestand hinsichtlich der Niederschlagsbilanz Nachholbedarf. Sofern die noch ausbleibenden Monate für 2011 durchschnittliche Niederschlagsmengen hervorbringen, wird die Niederschlagsjahresmenge für 2011 nicht wesentlich von dem langjährigen Mittelwert abweichen, so dass aus Sicht der Niederschlagsmengen auf ein „normales“ Jahr zurückgeschaut werden könnte.
(29.09.2011)



Regenreiches Wochenende
Das zurückliegende Wochenende kann man gut als verregnetes Wochenende bezeichnen. Von Freitag bis einschließlich Sonntag wurden an der Messstation der Geschäftsstelle der Wasser- und Bodenverbände in Jever 46 mm Regen gemessen. Der langjährige Mittelwert liegt für den Monat Februar für Jever bei 41 mm. Somit ist in den vergangenen drei Tagen mehr Regen gefallen als im gesamten Monat Februar im Durchschnitt. Die Sielachten Rüstringen und Wangerland sowie der Entwässerungsverband Varel bemühen sich, die Wassermengen schnellstmöglich in die Nordsee zu entwässern. Das hierbei kaum Gewässer ausufern, ist nur möglich durch den Einsatz der Schöpfwerksanlagen bei den einzelnen Verbänden. Die Entwässerung wird allerdings erschwert durch die hohen Wasserstände in der Nordsee, so dass die Schöpfwerkspumpen im Dauereinsatz sind. Aufgrund der Wetterprognose wird es aber in den nächsten Tagen keine nennenswerten Niederschläge geben, so dass sich die Wasserstände in den Gewässern schnell wieder normalisieren werden.
(07.02.2011)



Niederschläge 2010
Erst trocken dann nass – so kann man das Jahr 2010 im Hinblick auf die Niederschlagsverteilung zusammenfassen.

Die Monate Januar bis Juli zeichneten sich mit relativ geringen Niederschlagsmengen aus. Die monatlichen Niederschlagsmengen lagen in diesem Zeitraum meist unterhalb der langjährigen Mittelwerte. Bis Ende Juli wurden in Jever lediglich 319 mm gemessen. Laut den langjährigen Mittelwerten hätten bis dahin 421 mm Regen fallen müssen.

In den folgenden Monaten kam es dann zu dem gerechten Ausgleich. Im Zeitraum August bis November lagen die Niederschlagswerte deutlich über den jeweiligen Mittelwerten, z.T. wurden die doppelten Monatsmengen erreicht. Dies war auch der Zeitraum, in der die Entwässerungseinrichtungen der Verbände gefordert waren. Vor allem die Schöpfwerke kamen hier über viele Tage zum Einsatz, da sich die hierbei ergebenden Wassermengen allein durch die natürliche Vorflut nicht in die Nordsee entwässert werden konnte.

Der Dezember schloss das Jahr mit einer vergleichsweise geringen Niederschlagsmenge von 45 mm ab. Dies lag im Wesentlichen daran, dass wir einen frühen Winterbeginn hatten und der Niederschlag im Wesentlichen als Schnee fiel, welcher mengenmäßig im Vergleich zu Regen nicht so ergiebig ist.

Am Ende des Jahres konnte dann für die Messstelle in Jever (Geschäftsstelle der Wasser- und Bodenverbände) insgesamt 831 mm Niederschlag festgestellt werden. Der langjährige Mittelwert liegt bei 791 mm, so dass zum Abschluss festgestellt werden kann, dass das Jahr 2010 im Hinblick auf die Niederschlagsmengen als ein normales Jahr angesehen werden kann.
(13.01.2011)



Erhöhtes Hochwasser
Hafenrundfahrt mit dem Auto?
Das Mittagshochwasser ist am Sonntag (24.10.10) etwa 1,30 m höher aufgelaufen.
Der Parkplatz am Südstrand wurde hierbei zum Teil überflutet,
so dass einige Autos im Wasser standen.
(25.10.2010)



Aktuelle Informationen der Verbände
III. Oldenburgischer Deichband

- Die Arbeiten am Elisabethgrodendeich sind für 2010 abgeschlossen worden. Ingesamt konnten in diesem Jahr 285.000 m³ Kleiboden von Hohenkirchen zur Deichbaustelle transportiert und in den Deich eingebaut werden. Aufgrund der guten Witterung konnte die bis dahin noch nicht erreichte Transportleistung in diesem Jahr erzielt werden. Nach der Sturmflutsaison werden die Arbeiten im April 2011 fortgeführt. In 2011 wird zum letzten Mal Kleiboden in Hohenkirchen abgebaut.

Sielacht Rüstringen

- Die Arbeiten am ehemaligen Rüstersieler Hafen sind inzwischen abgeschlossen. Anlässlich des Hafenfestes in Rüstersiel wurde die Maßnahme offiziell abgeschlossen. Schwerpunkt der Maßnahme war die Erneuerung der Spundwand.
- Die Sielacht Rüstringen baut im Bereich des Maadesiels eine neue Lagerhalle. Die erforderlichen Arbeiten werden in diesem Jahr abgeschlossen.
- Die Arbeiten im Bereich der B 210 neu Schortens haben inzwischen begonnen. Im Rahmen des hierzu begleitenden Flurbereinigungsverfahrens werden auch Veränderungen am Gewässersystem durchgeführt. Die Sielacht hat sich im Vorfeld intensiv an den Planungen beteiligt.

Sielacht Wangerland

- Die Schöpfwerkspumpe im Schöpfwerk Moorland, die im Frühjahr ausgebaut und zur Instandsetzung zur Firma Köster nach Heide transportiert wurde, ist inzwischen wieder im Schöpfwerk montiert. Die Pumpe wurde insgesamt generalüberholt und u.a. mit einer schmierstofffreien Lagerung im Wasserbereich ausgestattet. Es ist geplant, die zwei weiteren Pumpen im Schöpfwerk Moorland ebenfalls in den nächsten Jahren auszubauen und entsprechend zu überholen.
- Die Sanierungsarbeiten an den Gebäuden des Hauptschöpfwerkes in Wangerland sowie an den Gebäuden des Bauhofes werden in diesem Jahr mit letzten Maßnahmen zum Abschluss kommen.

Entwässerungsverband Varel

- Der Entwässerungsverband Varel hat inzwischen die Arbeiten für die Automatisierung und die Erneuerungsarbeiten an dem Schöpfwerk Moorhausen vergeben. Es ist vorgesehen, die gesamt Elektrotechnik auszutauschen. Mit der Umsetzung der Modernisierungsarbeiten wird es möglich, das Schöpfwerk zukünftig fernüberwacht zu kontrollieren. Im Zusammenwirken mit dem Vareler Siel erfolgt die Steuerung des Schöpfwerkes vollautomatisch.
- Weiterhin wird der Entwässerungsverband Varel die Rechen im Bereich des Schöpfwerkes Hohelucht erneuern müssen. Diese waren abgebrochen und müssen nunmehr durch neue ersetzt werden.

(22.10.2010)



Frühjahrsdeichschau 2010
Deichschaukommission beim JWP
An zwei Tagen wurde im Bereich des III. Oldenburgischen Deichbandes die Frühjahrsdeichschau durchgeführt. Die zuständigen Deichbehörden der Stadt Wilhelmshaven und des Landkreises Friesland haben die Deiche und Küstenschutzanlagen in Augenschein genommen. Im Rahmen der Frühjahrsdeichschau wurden die entstandenen Schäden betrachtet und festgelegt, welche Maßnahmen erforderlich sind, damit die Deiche zum Herbst wieder entsprechend Instand gesetzt sind.

Der III. Oldenburgische Deichband hat eine 60 km lange Deichlinie (Harlesiel bis Dangast) zu unterhalten. Im vergangenen Winterhalbjahr gab es nur wenige sturmflutbedingte Schäden, da keine wesentliche Sturmflut aufgetreten ist. Allerdings fallen immer wieder regelmäßige Reparaturmaßnahmen an, vor allem die Deckwerke, insbesondere im Bereich der Deiche in Wilhelmshaven, führen immer wieder zu einem erheblichen Unterhaltungsaufwand.

Weiterhin wurde inzwischen die Begutachtung der Deiche für die neue Besticksfestsetzung abgeschlossen. Die neuen Berechnungen berücksichtigen auch die neuen Sicherheitszu-schläge im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Die sich hieraus ergebenden Ergebnisse sind nunmehr auszuwerten und ggf. sind entsprechende Planungen für Verstärkungsmaß-nahmen vorzunehmen.

Im Zuge der Frühjahrsdeichschau wurden auch die Arbeiten für die laufende Deichbaumaßnahme am Elisabethgrodendeich besichtigt. Diese Maßnahme wird in diesem Jahr fortgesetzt. Im Zusammenhang mit der Deckung des Kleibedarfs wurde dem III. Oldenburgischen Deichband genehmigt, im Deichvorland des Elisabethgrodendeichs 315.000 m³ Kleiboden zu entnehmen.
(23.04.2010)



Jetzt Bücher bestellen
In der Geschäftstelle der Wasser und Bodenverbände in Jever können sie Bücher und Informationsmaterial direkt bestellen bzw. abholen. Unter Medien finden sie weitere Informationen hierzu.
(01.01.2010)



Erste Sturmflut 2009/2010
Das Mittaghochwasser am vergangenen Sonntag (04.10.2009) lief aufgrund des starken Westwindes an der gesamten Nordseeküste höher auf. In Wilhelmshaven lag der Höchstwasserstand 1,70 m über dem normalen Hochwasserstand. Der Parkplatz am Südstrand wurde überflutet, so dass einige dort geparkte Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten.
Im Bereich des III. Oldenburgischen Deichbandes wurden an den Küstenschutzanlagen keine Schäden verzeichnet. Allerdings waren einige Campingplätze sowie Strandbereiche noch nicht auf die bereits begonnene Sturmflutsaison vorbereitet, so dass Strandkörbe und Campingwagen z.T. im Wasser standen und geborgen werden mussten.
(05.10.2009)



Erster Herbststurm
Herbststurm am Südstrand Wilhelmshaven
Am vergangenen Wochenende gab es die ersten Herbststürme. Der starke Wind führte dazu, dass am Freitag und Samstag das Mittagshochwasser etwa einen 3/4 Meter höher auflief.
Einige Eindrücke am Südstrand in Wilhelmshaven finden Sie bei den Fotos.
(10.09.2009)



Deichbau geht weiter
Nach Beendigung des Vergabeverfahrens vor dem OLG Celle hat der III. Oldenburgische Deichband inzwischen die Arbeiten für den 5. BA am Elisabethgrodendeich vergeben. Der Auftrag über ca. 6,6 Mio. € geht nach dem Vergabevorschlag des NLWKN an die inzwischen gegründete Arbeitsgemeinschaft Matthäi/Strabag/Böhling.

Die ARGE hat inzwischen mit den Planungen zur Umsetzung der Maßnahme begonnen. Ziel der ARGE ist es umgehend mit den Arbeiten zu beginnen und noch ein Teilstück des Deiches in diesem Jahr zu erhöhen. Der III. Oldenburgische Deichband hat inzwischen den ehrgeizigen Planungen der ARGE zugestimmt, so dass in Kürze die Kleitransporte von der Entnahme in Hohenkirchen zur Deichbaustelle beginnen werden. Die Arbeiten am Deich sollen aber vor Beginn der Sturmflutsaison beendet und erst im Frühjahr 2010 wieder fortgesetzt werden. Somit wird entgegen ursprünglichen Planungen noch ein Teilstück der Elisabethgrodendeiches in diesem Jahr erhöht und verstärkt.
Die Kleitransporte werden wie in den Vorjahren über die K 87 erfolgen, d.h. u.a. das für die Ortschaft Mederns für den Lastverkehr wieder eine Geschwindigkeitsbegrenzung (30 km/h) erfolgen wird.
(19.08.2009)



Vorstandswahlen bei den Sielachten
Der Entwässerungsverband Varel und die Sielachten Rüstringen und Wangerland haben in diesem Jahr ihre Vorstände neu gewählt. Die Vorstandswahlen hatten folgendes Ergebnis.

Sielacht Rüstringen
Christian Andreae als Verbandsvorsteher
Claas Hinrichs als stellvertr. Verbandsvorsteher
Edo Irps
Diedrich Remmers

Sielacht Wangerland
Klaus Jensen als Verbandsvorsteher
Günther Gerdes als stellvertr. Verbandsvorsteher
Anton Mennen
Aike Brahms
Enno Brader

Herr Johann Ortgies stand für eine weitere Wahl in den Vorstand nicht zur Verfügung. Nach über 20jähriger Vorstandstätigkeit hat sich Herr Ortgies aus der Verbandstätigkeit zurückgezogen, um Jüngeren die Wahl in den Vorstand zu ermöglichen. Neu in den Vorstand wurde Herr Aike Brahms gewählt.

Entwässerungsverband Varel
Carl-Gerd Garlichs als Verbandsvorsteher
Dietmar Heinen als stellvertr. Verbandsvorsteher
Henning Blanke
Dirk Blankenforth

Der bisherige Verbandsvorsteher Richard Reins und sein Stellvertreter Franz-August Meyer sind altersbedingt aus dem Vorstand ausgeschieden. In einer Verabschiedungsfeier wurden die Verdienste der Beiden durch den neu gewählten Verbandsvorsteher Carl-Gerd Garlichs gewürdigt. Nachfolger für Herrn Reins und Herrn Meyer sind Herr Carl-Gerd Garlichs als Verbandsvorsteher mit seinem neuen Stellvertreter Dietmar Heinen. Neu in den Vorstand gewählt sind Dirk Blankenforth und Henning Blanke.
(15.04.2009)



Jahresrückblick 2008
Sonnenaufgang am Südstrand Wilhelmshaven
Das Jahr 2008 war mit über 1000 mm Niederschlag (gemessen in Jever) wieder ein sehr niederschlagsreiches Jahr. Verglichen mit dem langjährigen Mittel liegen die Niederschlagsmengen in einigen Gebieten unserer Region um 50 % höher als der langjährige Jahresmittelwert. Vor allem dem Einsatz der Schöpfwerkspumpen ist es zu verdanken, dass eine gesicherte Wasserabführung möglich war.

Neben den für die Entwässerung erforderlichen Unterhaltungsarbeiten an den Gewässern und an den Bauwerken wurden u.a folgende Maßnahmen bei den einzelnen Verbänden durchgeführt:

- Erhöhung und Verstärkung des Elisabethgrodendeiches (III. Oldenburgischer Deichband)
- Deckwerksarbeiten am Banter Seedeich (III. Oldenburgischer Deichband)
- Einbau einer Dränage im Bereich des Dangaster Sieles (III. Oldenburgischer Deichband)
- Neubau des Schöpfwerkes Wiedel (Sielacht Wangerland)
- Instandhaltungsarbeiten an den Gebäuden des Schöpfwerkes Wangerland (Sielacht
Wangerland)
- Automatisierung des Sielbetriebes am Maadesiel (Sielacht Rüstringen)
- Vorbereitende Planungsarbeiten für die Erneuerung der Spundwand im Bereich des
ehemaligen Rüstersieler Hafens (Sielacht Rüstringen)


Die Wasser- und Bodenverbände im Kreise Friesland wünschen allen Mitgliedern und Bewohnern unserer Region ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009.
(01.01.2009)



Erste schwere Sturmflut
Hafeneinfahrt Hooksiel
Am 09. November 2007 hat sich eine schwere Sturmflut ereignet. In Wilhelmshaven lag der Höchstwasserstand bei NN +4,87 m und somit lediglich nur 35 cm unter dem Hochwasserstand der Sturmflut von 1962. Durch die Sturmflut wurden insbesondere zwischen Harlesiel und Schillig sowie im Bereich des Hooksieler Seedeiches erhebliche Teekmengen an den Deich geschwemmt. Glücklicherweise hat es aber an den Deichen und den sonstigen Schutzanlagen keine wesentlichen Schäden gegeben.

Die schwere Sturmflut aus dem Vorjahr (01. November 2006) hat für die Beseitigung der Sturmflutschäden und der Entsorgung des angeschwemmten Teeks insgesamt zu Kosten in Höhe von 420.000,00 € EUR geführt. Somit mußte ein erheblicher Teil der für die Deichunterhaltung zur Verfügung stehenden Mittel für die Beseitigung der Sturmflutschäden aufgewendet werden.

Fotos von der Sturmflut können Sie sich hier anschauen: Foto-Galerie
(09.11.2007)



Schwere Sturmflut am 01.11.2006
Der Nassauhafen bei Sturmflut.
Am 01.11.2006 hat sich am frühen Morgen eine schwere Sturmflut ereignet. Das Wasser lief am Pegel des Wasserschifffahrtsamtes in Wilhelmshaven auf NN +4,95 m auf und blieb somit 27 cm unter dem Wasserstand der Sturmflut von 1962. Am Vareler Siel erreichte der Pegel sogar eine Höhe von NN +5,36 m und fiel höher aus als die Sturmflut von 1977 und 1995. Die Flut von 1962 lief lediglich 4 cm höher auf.

Das Deichschart am Nassauhafen in Wilhelmshaven musste geschlossen werden.

Im Bereich des III. Oldenburgischen Deichbandes (Harlesiel bis Dangast) hat die Sturmflut an den Deichen keine nennenswerten Schäden verursacht. Allerdings zeigen die Deckwerke in Wilhelmshaven entlang der Jade Ausschläge auf. Hier müssen in Kürze Reparaturarbeiten durchgeführt werden.

Weiterhin haben die Zaunanlagen für die Schafbeweidung den Wassermassen nicht standgehalten. Allein zwischen dem Maadesiel und dem Hooksieler Außenhafen sind auf einer Strecke von ca. 10 km die seeseitigen Zäune zerstört worden.

Weiterhin wurden im Verbandsgebiet erhebliche Massen von Treibzeug an die Deich geschwemmt. Hiervon betroffen war insbesondere das nördliche Verbandsgebiet im Bereich des Elisabethgrodendeiches. Insgesamt sind im Bereich des III. Oldenburgischen Deichbandes ca. 35.000 m³ Treibzeug an die Deiche geschwemmt worden. Zusätzlich sind insbesondere aus den Hafengebieten aufschwimmbare Stoffe, u.a. Containermüll, Bretter, Plastikmüll an die Deiche getrieben.

Die geschätze Schadenshöhe bertägt ca. 300.000,00 EURO.

Fotos von der Sturmflut können Sie sich hier anschauen: Foto-Galerie
(01.11.2006)



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